Glückliche Mutter. Das war nicht immer so

Man stellt es sich einfach so romantisch vor, das Baby im Arm und Tränen des Glücks in den Augen. Selbstverständlich habe ich von der Krankheit Postnatale Depression bereits im Geburtsvorbereitungskurs gehört, aber damals dachte ich, «das betrifft mich eh nicht».

Heute – bald 4 Jahre später – weiss ich es besser. Dabei waren die Anzeichen schon vorgängig zu sehen. Perfektionismus, eine belastende Schwangerschaft, eine traumatische Geburt, fremd am neuen Wohnort, Job fiel weg – alles Faktoren die eine Postnatale Depression begünstigen. Jackpot! Aus dieser Geschichte habe ich viel gelernt, es muss nicht immer alles perfekt sein damit es gut ist.

Damit betroffene Mütter einen kürzeren Leidensweg haben, entstand bei mir die Idee eine Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Im Artikel in der aktuellen Ausgabe des «Beobachter» erzählt die Reporterin Alexandra Bröhm die Geschichte zweier Frauen mit Postnataler Depression. Dies macht klar, es gibt viele Variationen dieser Krankheit und selten ein Krankheitsverlauf  ist gleich:

zum Beobachter-Artikel

 

Maya Latscha

Vorstandsmitglied Postnatale Depression Schweiz
Initiantin der Selbsthilfegruppe Postnatale Depression Kanton Schwyz

Details zur Selbsthilfegruppe